Windows 7: Indizierungsoptionen optimieren, Windows-Suche verbessern

// Januar 26th, 2010 // Allgemein

Die Suche bei Windows 7 ist eigentlich schon recht genial, doch von Hause aus wird leider nicht alles bei der Indizierung des Computers berücksichtigt. Standardmäßig schaut Windows 7 nur in den Standardordner von C:\ (C:\Benutzer\[Benutzername]) und die Mails von Microsoft Outlook oder Microsoft Mail.

Doch was ist, wenn ich genau die Daten suche, die die Indizierung nicht erfasst hat, weil sie nicht in diesen Ordnern liegen? Dann greift nicht die schnelle Indizierung, sondern der langsamere Suchvorgang über die ganzen Dateien.

Damit man schnellen Zugriff auf alle Daten hat, muss man den Bereich erweitern, worauf die Indizierung zugreift.

  1. Auf den Startknopf klicken und im Suchfeld das Wort “Indizierung” eintippen und dort Indizierungsoptionen auswählen. Es erscheint eine Übersicht über die aktuellen Orte, die bei der Indizierung durchsucht werden. Dort auf “Ändern” klicken und die Laufwerke auswählen, die ab sofort vollständig indiziert werden sollen. Zum Beispiel die externe Festplatte mit den Urlaubsbildern. Man kann auch Laufwerke und Verzeichnisse ausschließen, dazu muss man einfach den Haken entfernen bei dem Ordner.
  2. Nachdem man die Orte ausgewählt hat, wo die Indizierung suchen soll, klickt man auf “Erweitert” und auf “Neu erstellen”. Damit löscht man den vorhandenen Index, welcher bei Computern wo die Daten sehr schnell und oft verschoben werden auch Sinn macht. Sonst kann es zu Lücken im Index kommen.
  3. Nach einen Neustart des Computers wird die Indizierung der Orte vollzogen, was unterschiedlich lange dauern kann, da die Geschwindigkeit in Abhängigkeit der Menge an Daten und der Systemleistung steht. Wenn man gerade am System arbeitet, wird die Indizierung automatisch verlangsamt, damit man in Ruhe weiterarbeiten kann.

No Responses to “Windows 7: Indizierungsoptionen optimieren, Windows-Suche verbessern”

  1. plerzelwupp sagt:

    Das mit der Indizierung ist so eine Sache. Ich bin z.B. so einer, der (privat) darauf verzichtet und die Indizierung gänzlich abgeschaltet hat. Wenn man nur sehr selten etwas sucht, lohnt es sich auch nicht – da warte ich halt mal eine Minute länger. Interessant wird’s, wenn die Suchfunktionen häufiger genutzt werden.

    Bilder hingegen sind bei mir durchgetaggt und per Picasa indiziert.

  2. Christian sagt:

    @plerzelwupp
    Ach privat soll ja keiner rangehen an meinen Computer. ;-)

    Mit Picasa muss ich mich auch mehr auseinandersetzen, denn ich habe kaum Tags bisher drin und ich hab ne blöde Sortierung bisher. Vorschläge?

  3. plerzelwupp sagt:

    Du kannst den ganzen Bilder Tags vergeben, indem du sie auch in “virtuelle ordner” sortieren kannst. Das heißt: bilder bleiben an ihrem ursprünglichen Ort, du kannst sie jedoch sortieren (können dann auch doppelt vorkommen). Z.B. einen virtuellen Ordner “Urlaube”, “Feste”, “Feiern”, “Obst und Gemüse” usw.

    Außerdem gibt es tolle neue Features, wie z.B. die Gesichtserkennung. So kannst du nicht nur gezielt nach Bildern mit Gesichtern suchen, sondern auch Gesichter zuordnen. Google “erkennt” das Gesicht dann auch in den anderen Bildern und schlägt “virtuelle Ordner (Personen) vor.

    Wenn man also sehr viele Bilder hat (oder macht) – ist es ein glänzendes Tool zur Bilderverwaltung. Es gibt auch eine Bildbearbeitungsfunktion – naja, die ist Geschmackssache – wird von mir nicht genutzt.

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