WordPress-Update: Fatal error: Allowed memory size exhausted

// Mai 3rd, 2010 // Allgemein

Vor kurzem bin ich von meinem eigenen Rootserver auf ein normales Webhosting umgestiegen und hatte Probleme mit den automatischen Pluginupdates unter WordPress.

Ich bekam immer wieder die Fehlermeldung Fatal error: Allowed memory size xxxx exhausted und da ich bei meinem Webhosting keinen Zugriff auf die php.ini habe, musste eine andere Lösung her.

Die Lösung ist sehr einfach, wenn man Zugriff auf die php.ini hat, dann muss man einfach folgenden Code hinzufügen bzw. ändern:

memory_limit = 32M;

Es kann passieren, dass auch dieser Wert zu niedrig ist, dann sollte man ihn noch einmal großzügig Schritt für Schritt erhöhen.

Viele Webhoster erlauben keinen Zugriff auf die php.ini, so kann man den Wert auch über die wp-config.php anpassen.

Einfach folgendes an oberster Stelle unterhalb dem <?php in der wp-config.php eintragen:

define(‘WP_MEMORY_LIMIT’, ’32M’);

Bei einem Update musste ich den Wert sogar auf 60M hochstellen, damit ich keine Fehlermeldung mehr erhalte.

Sehr ärgerlich, denn viele WordPress Nutzer sind gar nicht in der Lage sich so zu helfen.

14 Responses to “WordPress-Update: Fatal error: Allowed memory size exhausted”

  1. Arne sagt:

    Dass das auf heutigen Servern noch genau so wie anno 2000 limitiert ist, ist aber auch ziemlich armselig von den Hostern. 32 MB sind schon seit Jahren die untere, sinnvolle Grenze.

  2. frank sagt:

    ich selbst hatte den ärger auch. blöd gefragt: darf ich denn derartig an den dateien rumschrauben? hatte den hoster um unterstützung gebeten, nach der reparatur bot man mir dann an, das php-irgendwas-limit gegen gebühr, versteht sich, um x mb zu erhöhen. böhmische dörfer für mich, aber läßt ja nicht gerade darauf schließen, dass die user über den von dir beschriebenen weg (den ich übrigens auch versucht hatte… ;) )die “sperren umgehen sollten.

  3. Arne sagt:

    Dafür Gebühren zu verlangen ist irgendwie grenzwertig. Einerseits kann man es verstehen, weil man damit Ressourcen freischaltet. Andererseits aber ist diese Problematik derart gängig, dass es albern ist, den Wert heute standardmäßig noch so niedrig zu lassen, dass nur die Hälfte aller PHP-Anwendungen läuft.

  4. Christian sagt:

    @Arne: Wenn man einen Hoster hat, der mit sich reden lässt ist es ja in Ordnung. Wer weiß, woher die diese Einstellungen noch habe. Ist ja auch nicht wirklich schön. Vor allem, wenn man dafür Geld bezahlen muss … aber man kann ja zum Glück wechseln.

    @frank: Prüfe vorher die AGB, ob so etwas drin steht. Ansonsten denke ich nicht, dass die das verbieten. Alternativ sperren sie solche Änderungen ja. ;-) Sieht man ja dann. Aber zahlen würde ich dafür nicht. Kannst mich ja per Twitter mal anschreiben, dann kann ich Dir helfen.

  5. Arne sagt:

    Naja, es zeigt halt immer, dass Shared Hosting bei den hunderten Kunden, die die Hoster auf die Server schmeißen ziemlich harte Ressourcen-Mischkalkulation ist und/oder, dass die Systeme manchmal auch einfach lieblos hingerotzt werden.

    Bei Shared Hosting sollte man vielleicht wirklich davon ausgehen, dass es erstmal niedrig angesetzt wird, damit das Gros der Nutzer nicht schon per default zu viele Ressourcen vereinnahmt. Aber eine Option dahingehend nicht auf einfache Weise anzubieten ist finde ich einfach ein No-Go. Entweder man verärgert die Kunden, weil’s nur schwerlich möglich ist, heutzutage ganz normale Ressourcenlevel zu benutzen, oder man bürdet sich als Hoster manuelle Arbeit auf. Beides irgendwie am Ziel vorbei.

    Aber so ganz allgemein merkt man auch, was für eine Massen-Ausschlachtung das bei Shared Hostern ist. Wenn man auf eine einzelne Maschine, die vielleicht 1.500 – 2.500 Euro kostet, siebenhundert Kunden zu je 4 Euro packt, dann sagt mir das… dass ich Hoster werden sollte ;)

  6. Ulf Klose sagt:

    Da hat der Arne wohl vollständig recht. Generell nur nach dem Preis zu gehen ist beim Shared Hosting vielleicht auch nicht die cleverste Vorgehensweise. Ich weiß, Geiz ist geil, aber ich weiß nicht, ob es auf drei bis sechs Euro im Monat tatsächlich ankommt, wenn man mit seiner Webpräsenz etwas erreichen möchte. Aufgrund deiner Werbung nehme ich an, dass du bei 1Deluxe.eu bist. Hast du die über den Preis ausgesucht oder wurden dir die empfohlen? Allein, dass hier der SSH-Zugang fehlt, würde mir sauer aufstossen.

    Na ja, rauszukriegen sein wird das aus den Deutschen wohl niemals. Das günstigste Angebot ist nicht immer das billigste… zumal du für ein WordPress-Blog auch gar kein eigenes Hosting gebraucht hättest ;-) .

  7. Christian sagt:

    Moin. Ja hast Du richtig erkannt. Hoste dort, weil ich keine Lust mehr hatte auf was eigenes und es für mich die einfachste Lösung war. Kann dort einiges anderes auch mit unterbringen und hab dennoch alles unter einem Hut. :-) SSH brauche ich imho nicht unbedingt und das Problem mit dem PHP Speicher habe ich bei vielen Anbietern festgestellt. Sollte eine Lösung für alle darstellen. ;-) Und geiz ist scheiße, wie ich gerade bei 1+1 merke. ;-)

  8. Arne sagt:

    1und1 war doch der Scheiß, bei dem man eine .htaccess braucht, um PHP5 zu aktivieren, oder? Ich meine die PHP-Version, die erstmals 2004, also vor mehr als einer halben Dekade raus kam.

  9. Crazy Girl sagt:

    Ich bin seit einiger Zeit auch überall auf 64M, die 32M werden langsam aber sicher zu wenig :-( Tja, wir wachsen alle, auch WordPress… müssen nur noch die Hoster mitwachsen *lacht*

  10. Christian sagt:

    Du bist halt zu gierig. ;-)

  11. Crazy Girl sagt:

    Ah… jetzt weiß ich woran das liegt *lacht*.

    Aber im Ernst, ich bin z.B. schon gespannt wie viele Blogs den Geist aufgeben wenn es Richtung 3.0 geht. Bis dato wurde es immer mehr Speicherverbrauch…

  12. Christian sagt:

    Die Anbieter freuen sich. Dann haben sie größere Pakete, die der Kunde bekommen kann. ;-)

  13. Crazy Girl sagt:

    Ich glaube einfach auch, dass es bald immer mehr Provider geben wird, bei denen WordPress nicht mal in der Grundinstallation läuft. Mir sind dieses Jahr schon mehrere über den Weg gelaufen, die im Standard nur 8 M anbieten. No chance, da lässt sich WordPress nicht mal mehr installieren… Auch bei 16 M wirds problematisch, vor allem wenn dann mindestens 1 Plugin mit laufen soll.
    Und da sich wahrscheinlich auch der Speicherverbrauch mit den neueren Versionen von WordPress erhöht, wird es aktuell auch einige geben, die kaum mehr den nächsten oder übernächsten Update bei ihrem Provider überleben werden.
    Sehr interessant finde ich diesbezüglich auch 1&1. Die gaukeln in der php.ini wesentlich höheres Limit vor, drehen aber im Standard bei 40 M den Hahn ab. Lässt sich auch nicht ändern. Die Anzeige des Momory Limits zwar schon, aber nicht das, was tatsächlich verwendet werden darf ;-)

  14. wemaflo sagt:

    Ich verstehe das Problem nicht.. Gerade Hoster, die sich gut bezahlen lassen, sollten doch ein bisschen mit der Zeit gehen und das memory_limit anpassen.
    Mein Blog liegt noch immer bei einem Freehoster. Nicht, weil ich kein Geld habe, um etwas anderes zu finanzieren, sondern weil der mir alles bietet, was ich brauche. Und obwohl es ein Freehoster ist: Die Anbindung ist gut, das memory_limit liegt bei 48mb (seit man ihn darauf angesprochen hat, dass es mit WordPress Probleme gibt), Speicher ist kostenlos und unbegrenzt und Traffic ebenso.
    Aus diesem Grund verstehe ich nicht, dass Hoster, die wesentlich mehr erwirtschaften, weniger in ihre Infrastruktur investieren. Es geht doch.

    Naja, ich denke wohl zu wenig wirtschaftlich…

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