// August 13th, 2009 // No Comments » // Allgemein
Seit gestern, bin ich eins von aktuell mehr als 118.000 Mitgliedern aus 198 Ländern auf der Seite postcrossing.com.
Durch den Tweet von @firewallman bin ich erst so richtig auf das Thema gestoßen und begann mich darüber zu informieren, bis ich gestern endlich mal die Anmeldung vollzog und mir auch gleich fünf Anschriften habe geben lassen, um Postkarten zu verschicken.
Die erste Adresse die mir zugewiesen wurde, liegt in den US+A (wie Borat sagen würde). Da ich natürlich nicht wegen einer Postkarte zur Post laufen möchte, habe ich mir gleich noch vier weitere erstellen lassen. Ziele sind Japan, Finnland, Deutschland und unsere Freunde mit dem Wohnwagen, die Niederlande. Als Neuling kann man auf Postcrossing nur fünf Adressen für den Versand von Postkarten anfordern um Neulinge an das System heranzuführen. Später kann man natürlich mehrere gleichzeitig machen.
Die Hauptsprache für die Nutzung von Postcrossing ist English und man muss seine Postkarten somit auch in Englisch verfassen. Sollte man natürlich die Landessprache seines Gegenübers können, dann kann man natürlich auch diese Sprache verwenden. Grundsätzlich soll es natürlich Englisch sein, wie bereits erwähnt.
Wäre ja auch doof, wenn mir ein Japaner z. B. eine Postkarte sendet und ich kein Wort davon verstehe, weil ich die Sprache überhaupt nicht kann.
Um Postcrossing nutzen zu können, ist eine Registrierung erforderlich, bei der die Postadresse und eine E-Mail-Adresse hinterlegt werden müssen. Um nun eine Postkarte zu versenden, muss eine Adresse angefordert werden. Die Vergabe erfolgt zufällig, das Zielland kann nicht ausgesucht werden. Mit dieser Adresse ist eine eindeutige Identifikationsnummer nach dem Schema DE-12345 verknüpft. Die Buchstaben stehen dabei für das Land, in dem der Absender wohnt, die Zahlen werden pro Land aufsteigend vergeben. Beim Schreiben der Postkarte ist der Absender an keinerlei Regeln gebunden, es muss lediglich die ID wieder auf der Postkarte auftauchen, damit der Empfänger den Empfang bestätigen kann. Ist eine verschickte Postkarte angekommen, gibt der Empfänger die ID ein. Dadurch wird die Absenderadresse automatisch wieder freigegeben und wird nun per Zufallsprinzip wieder verteilt. Quelle: wikipedia.org
Warum interessiere ich mich auf einmal für etwas, wo laut Wikipedia 2/3 der Mitglieder Frauen sind? Ich bin als ich meine ganzen Konten auf den möglichsten Seiten überarbeitet habe bei flickr über die Postcrossing Galerie gestolpert, wo Bilder von versendeten und erhaltenen Postkarten veröffentlicht werden. Es sind teilweise so schöne Postkarten dabei, dass ich einfach Lust empfunden habe dort auch dran teilzunehmen. Vielleicht bekommt man ja richtig schöne Postkarten aus den verschiedensten Ländern. Ich bin gespannt und hoffe doch, dass ich mir eine kleine Sammlung aufbauen kann.
Postcrossing ist mehr für mich, da ich um z. B. bei Bookcrossing mitzumachen zu wenig lese und gar keine Bücher habe außer meinem Lieblingsbuch dem Telefonbuch.
Worüber man sich natürlich Gedanken machen sollte, bevor man bei Postcrossing mitmacht, sind die Kosten die einem entstehen, denn z. B. der Versand einer Postkarte von Deutschland in die US+A kostet 1,- € laut DHL Portokostenrechner. Kommt mir irgendwie zu wenig vor, doch hier ist der “Beweis”.
Sollte jemand von mir einmal eine Postkarte bekommen, der meinen Blog liest, dann würde ich mich sehr über eine Meldung freuen.
Wer mag kann mir auch direkt über mein Profil auf Postcrossing Postkarten senden.